Frankenjura - August 2008

Der Urlaub sollte also mit 4 Tagen (woraus dann doch fast eine Woche wurde) Lochgezerre in der Fränkischen anfangen. Also ging es am Freitag von Heidelberg auf die A6 Richtung Oma Eichler. Dort war es dann doch nicht so voll wie von mir vermutet, wahrscheinlich weil das Wetter recht unbeständig vorausgesagt war. Wir konnten trotz des einen oder anderen Regenschauers jeden Tag klettern. So kletterten wir dann an den Haselstaudener Wänden, dem Zehnerstein, der Klagemauer, Signalstein und Duplo, Dachlwand, den Leupoldsteiner Wänden und in der Hexenküche.

Nach dem nächtlichen Dauerregen, der bis früh morgens um zehn anhielt dachte ich eigentlich nicht, dass man noch irgendwo gescheit klettern könnte, daher fiel die Wahl auf etwas in Campingplatz-Nähe. An den Haselstaudener Wänden war es dann doch einigermaßen trocken und am späten Nachmittag hatten die Sonne und die hohen Temperaturen fast alle Routen getrocknet. Neben vielen schönen und leichten Routen gelang mir noch "Happening (7+/8-)" onsight. Für "Nixalsverdruss (8-)" reichte dann die Kraft leider nicht mehr. Ralf stieg dann noch den "Konrad-Oed Ged.-Weg (6)" onsight vor - Klasse Leistung!

Jump 9- Räuber Hotzenplotz 6 Ostwand 5+


Den nächsten Tag starteten wir am Zehnerstein, jedoch vertrieb uns recht bald der Regen. Wir beschlossen dann zur Klagemauer zu fahren und dort boulderte ich "Jump (9-)" aus. Zum Rotpunkt waren die Temperaturen aber viel zu schwül und ein bisschen Maximalkraftausdauer fehlte wohl auch noch :) Anschließend bestiegen wir noch den Signalstein. Als Vorbereitung für die eigentlich geplanten Dolomitentouren machte ich den "Toni Egger Gedenkweg (5+)" mit schwerem Rucksack - da ist dann nix mehr mit elegant hochtänzeln :)
Der nächste Tag war dann bis zum späten Nachmittag verregnet. Abends projektierte ich dann noch "Bilbo Baggins (8-)" in der Dachlwand. Als ich dann den schweren Teil der Route mit harten Züge an kleinen Leisten entschlüsselte hatte, hatte ich weder Lust noch die Kraft, das Ding noch durchzusteigen. Nächstes mal...

"Kleine Hexen müssen hexen (8)"


Die nächsten zwei Tagen waren dann endlich Regenfrei. Wir besuchten die Leupoldsteiner Wände und am Tag darauf die Hexenküche. An den Leupoldsteiner Wänden gibt es eine Menge leichter und gut gesicherter Routen. An schönen Wochenenden ist hier sicherlich die Hölle los, zumal direkt neben dem Massiv ein Zeltwiese liegt. Empfehlenswert ist "Adrspach Weg (7)" . Direkt daneben lässt sich "Nasdravi 6" auch wunderbar clean absichern.

Im hintersten Wandteil der Hexenküche gibt es mit "Räuber Hotzenplotz" eine schöne großgriffige 6 welche Tine und Ralf im ersten Versuch durchsteigen konnten. Im Sektor weiter links gelang mir mit "Kleine Hexen müssen Hexen (8)" eine kräftige Route mit schönen Zügen. Tine stieg "Ostwand (5+)" vor, wobei sie ihren ersten Keil legte und ihm vertraute. Im Sektor "Laubmaschine" gibt es auch einige Boulder, die jedoch nicht im Führer stehen. Frankenjura.com hilft dort weiter. Leider hatten wir das Crashpad nicht dabei.

Versuch von Hallux Valgus
Adrspach Weg
Versuch von Zauberlehrling
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